Die Vertriebenen ...
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Sehr geehrte Damen und Herren,


wir wenden uns an Sie und Euch in tiefer Trauer und Verzweiflung. Wir bitten um Unterstützung für unsere Verwandten und Freunde und Landsleute im Vanni, die seit Monaten ohne Nahrungsmittel, Medikamente und Trinkwasser leben müssen.



Wer sind wir?


Es ist für uns sehr schwer zu ertragen, wie unsere Landsleute, Verwandte und Freunde in der Heimat zu leiden haben. Wie ihnen nicht nur lebenswichtige Güter, sondern auch Würde und Recht auf Selbstbestimmung verwehrt wird. Wir fühlen uns als Tamilen im Ausland den Menschen in der Heimat verpflichtet und verbunden..



Warum machen wir diese Aktion?


Nach dem Massaker an über 25 000 Tamilen innerhalb von 48 Stunden am 16. / 17. Mai 2009 im Gebiet um Mullaitivu, leben mehr als 300 000 Menschen in sogenannten Flüchtlingslagern der srilankischen Armee unter unvorstellbaren Bedingungen. Neben Folter, Vergewaltigung, willkürlichen Verhaftungen gibt es praktisch keine Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten. Internationale Hilfsorganisationen und die UN müssen uneingeschränkten Zutritt in die Lager haben. Wir kämpfen nicht nur für ausreichende humanitäre Versorgung der Flüchtlinge, sondern auch ihr Recht umgehend in ihre Heimatdörfer zurückzukehren. Die Welt darf dem srilankischen Staat keine ethnische Säuberung tamilischer Gebiete erlauben!



Die Aktion "Schiff fürs Vanni"


Mit der Aktion "Schiff fürs Vanni" - Fahrt der Hoffnung wollen wir ein Zeichen setzen. Ein Schiff, so haben wir uns vorgestellt, sollte ausreichend Hilfsgüter zu den Menschen in die Flüchtlingslager rund um die Stadt Vavuniya bringen. Das Schiff ist für uns ein Symbol für die Hilfe, die wir leisten wollen. Ursprünglich, als die Menschen Anfang 2009 noch in einem winzigen Küstenstreifen eingekesselt waren, haben wir wirklich an ein Schiff gedacht. So ist das Symbol "Schiff fürs Vanni" entstanden. Nahrungsmittel und Medikamente sollen in die Flüchtlingslager gebracht werden, wo die Menschen unter unvorstellbaren Bedingungen leben müssen. Wir sollen auch versuchen, für ein Team von Medizinern zu sorgen.